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Der Harlekin spricht: Riss in der Seele

Tief in der Seele verläuft ein schmerzhafter Riss. Es ist eine Wunde, die auf unbekannte Weise entstanden ist.

Der Harlekin steht davor und fragt sich, wie jemand daran nicht auseinanderbricht.

Die Antwort ist klar: Es gibt ein Innen und ein Außen, zusammengehalten durch die Einheit des Körpers. Ein fragiles Ganzes, das beide Teile trägt.

Zwei Puzzlestücke, die ineinander greifen und doch nicht zusammen passen.

Und das außen stets zum Inneren spricht: „Ich sehe dich und doch sehe ich dich nicht.“

Und das Innere zum Außen antwortet klar: „egal was du tust, du bist ein Verrat. Du zeigst stets nach außen was du bist und auch was nicht. Du bist kein cis Mann, aber eine Frau, das bist du auch nicht.“

Nun steht er hier der Harlekin: Er schaut links, schaut rechts. Er beginnt zu verstehen, dass dieser Riss keine Wunde ist die irgendwann heilt.

Es ist ein stetiger Schmerz, Manchmal leiser, Aber stetig, Ein Echo das niemals verhallt.

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